Die Geschichte des Wunderburg Dry Gin

Süßholz – a family business

“Keine Landschaft Deutschlands erzeugt mehr und größere Süßwurzeln, welche im Bamberger Land in solcher Menge ausgegraben werden, dass man hochgetürmte Wagen damit beladen sieht.”
Dies ist die älteste bekannte Erwähnung des Bamberger Süßholzanbaus durch den Chronisten Johannes Boemius. Zu dieser Zeit – im Jahre 1520 – hatte das Süßholz in Bamberg bereits eine große wirtschaftliche Bedeutung und wurde bis nach Prag, Holland und Venedig exportiert. Wo die Pflanze herkam, die eigentlich vor allem in wärmeren Gefilden angebaut wird, ist nicht eindeutig bezeugt, jedoch wächst Süßholz der Sage nach dort, wo die Heilige Kaiserin Kunigunde vor ca. 1000 Jahren entlangging. Klar ist aber, dass der Süßholz-Anbau in Bamberg über Jahrhunderte ein gutes Geschäft war – bis sich die Zuckerrüben durchsetzten und außerdem mit importierten Rohrzucker gesüßt wurde. Die Bedeutung des Süßholzes schwand. Das letzte Foto vom gewerblichen Anbau in Bamberg ist datiert auf das Jahr 1950. Auf diesem Bild ziehen zwei Männer die langen Wurzeln mit der Hand aus dem Boden.

Der Süßholzanbau der Familie Burgis im Stadtteil Wunderburg lässt sich bis ins Jahr 1878 zurückverfolgen. In Fortführung der Tradition seiner Vorfahren kultivierte Georg Burgis Anfang des 20. Jahrhunderts Süßholz auf seinen Feldern in der Wunderburg.

Gin – a family love

Zur gleichen Zeit reiste der Bamberger Georg Schumm nach Großbritannien. Aus einer alten Händlerfamilie stammend schickte man ihn „auf die Walz“ zu Lieferanten in aller Welt. Seinen Tagebuchaufzeichnungen ist zu entnehmen, dass ihm im Vereinigten Königreich ein Getränk ganz besonders geschmeckt hatte: Gin. Einige Jahre später begann die Geschichte des WUNDERBURG DRY GIN.

​Seit kurzem wird in Bamberg nun wieder Süßholz angebaut. Die Bamberger Süßholz-Felder sind die einzigen in Deutschland. In Europa wird die Pflanze nur noch in der nordenglischen Stadt Pontefract und in einem Familienbetrieb in Kalabrien kultiviert.

WUNDERBURG DRY GIN ist eine Reminiszenz an alte Zeiten.

Klassische englische Spirituose, basierend auf Wacholderbeeren, flankiert durch Rosmarin und feinen Zitrusnoten. Mit über fünfzehn Botanicals und dem in Vergessenheit geratenen Süßholz steht der WUNDERBURG DRY GIN für jahrhundertealte Familientradition.

Nota bene

Süßholz ist das “Signature-Botanical” des WUNDERBURG DRY GIN. Für den außergewöhnlichen Genuss, ob pur oder als Gin Tonic, empfehlen wir als Stirrer eine Süßholzwurzel. Durch das Rühren entfaltet sich ein wunderbar leichtes Süßholzaroma und der Gin changiert golden. Süßholz raspeln war gestern. #TheGoldenWunderburg

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